Drucken

Neues bei Raymarine

Neues bei Raymarine

Neues bei Raymarine

Raymarine Axiom Serie 2017

Mit der neuen Raymarine Axiom Serie, die jetzt verfügbar ist, löst Raymarine die in die Tage gekommene a-Serie ab. 

Geblieben ist nur die Philosophie der Bedienung per TouchScreen - alles andere ist beeindruckend neu, anders und besser. Im Axiom arbeitet das brandneue Betriebssystem LightHouse III.

Grundsätzlich wird es die Axiom Serie in drei Größen mit Bildschirmdiagonalen vom 7, 9 und 12 Zoll angeboten. 

Raymarine_Axiom_7-9-12

Weiterhin gibt es jede der drei Größen in unterschiedlichen Ausführungen in Bezug auf die Sonar Eigenschaften. Nachfolgend am Beispiel des Axiom 7 zu erkennen.

Raymarine_Axiom_Kartenplotter

Axiom GPS Kartenplotter / MFD

Axiom GPS Kartenplotter / MFD mit DownVision

Sonar Zusatz DV (nur bei 7")

Axiom GPS Kartenplotter / MFD mit RealVision 3D Sonar Zusatz RV

 

AxiomLH3Mit Erscheinen der neuen Axiom Serie kommt das vollkommen neue LightHouse 3 Betriebssystem. Es harmoniert sehr gut mit dem QuadCore Prozessor und ist noch bedienerfreundlicher geworden.

In der Navigation punktet es mit der Kartendarstellung im Vollbildschirm (Edge-to-Edge) und vom Benutzer definierbaren und platzierbaren Kontext Menüs. Neben einem neuen HomeScreen erlaubt das neue Betriebssystem zum ersten Mal verschiedene Benutzer. Bei den Einstellungen setzt man ebenfalls auf schnelleren Zugriff. Das gilt sowohl für die Kontextmenüs mit Preview bei den Einstellungen als auch bei grundsätzlichen Eistellungen. Hier ist LightHouse 2 leider durch die gewachsenen Möglichkeiten zu tief verschachtelt. Das LightHouse 3 ist dagegen sehr aufgeräumt und modern. 

Das Axiom ist modern und flach. Im normalen Flush Mount Einbau baut es etwa soviel auf, wie ein iPad. 

Der An- und Ausschalter funktioniert über eine "Swipe" Wisch Technik und ermöglicht den Zugriff auf grundsätzliche Betriebszustände. Es gibt keinen Knopf, der herausragt, was inbesondere bei starkem Regen eine große Hilfe ist. 

AxiomFeatures

Wie auch schon bei B&G Vulcan und Simrad GO üblich sitzt der Kartenslot nun auf der Rückseite des Gerätes. Die Geräte unterstützen microSD Karten und sind bei elektronischen Seekarten genauso flexibel, wie die aktuellen LightHouse 2 Geräte. Dies bedeutet die Unterstützung von Navionics Plus, Platinum Plus, C-Map 4D und weiteren Anbietern. Wo ein Flush Mount oder komplett eingelassener Einbau des Axiom den Zugang zum Kartenslot verhindert, kann mittels USB Port auf der Rückseite ein optionaler Kartenslot installiert werden. 

Axiom Sonar Technik von Raymarine 

Es gibt von Raymarine die DownVision Technologie (siehe oben - DV Modelle) mit LightHouse 2 bei Geräten wie a78, eS78, eS98 u.a. sowie den Dragonflys schon länger. DownVision ist eine gute SonarTechnologie für Binnen und flache Küstengewässer. Auf das DownVision und die Axiom DownVision Modelle brauchen wir daher nicht weiter einzugehen. Diese Technologie ist ausgereift.

Was macht das Raymarine RealVision?

Raymarine_Axiom_RealVision_3D_SonarRealVision zeichnet sich durch folgende Tatsachen - besonders bei den Gebern - aus:

Nur ein Geber vereint als erstes Modell überhaupt CHIRP DownVision, CHIRP SideVision, High Frequency CHIRP und RealVision 3D Technologien und

darüber hinaus wird im Geber selbst mittels AHRS Technologie gyrostabilisiert gearbeitet. 

Daher verwundert es nicht, dass der Sonar Port bei den RV 3D Modellen mit 25-Pins arbeitet, denn in diesem Modus laufen eine Vielzahl von Informationen zur Verarbeitung in das Computer-Display. Raymarine spricht bei den RealVision 3D Gebern von 60 unterschiedlichen Frequenzen, die hier benutzt werden!

Axiom-Sonar

Wenn wir die oben genannten Sonar Technologien Revue passieren, so sind die meisten davon bekannt. Sie kennen traditionelles Sonar, Sie kennen das Raymarine DownVision, Sie kennen Raymarine SideVision, Sie kennen CHIRP. 

Mit CHIRP werfen heute fast alle Hersteller um sich, allerdings nur wenige machen klar, dass ein LowChirp, MediumChirp, HighChirp fast unumgänglich mehrere dezidierte Geberkristalle benötigt. Das Problem löst man auch nicht mit mehreren Elementen in einem Geber, zumindest nicht beim CHIRP im eigentlichen Sinne. 

So stellen wir fest, dass nicht nur Raymarine bei den eigenen Kombigebern nur im Ansatz mit den Vorteilen der Chirp Technologie arbeitet, was kein Nachteil ist. Letztendlich zählt das Bild und damit die Ausdrucksstärke für den Benutzer und Angler. 

Hier greift auch die Stabilisierung der Informationen, bzw. die Ergänzug des Messergebnisses des Sonar Gebers mit den aktuellen Roll- und Pitch Informationen des Gebers und Bootes. 

Stellen Sie sich beim Trolling auf der Ostsee bei Welle vor wie Ihr Boot Auf und Ab schwingt, so dass Ihr Geber so gut wie nie senkrecht nach unten blickt, sondern eher mal steil nach hinten und mal etwas nach vorne. 

Besonders in solchen Situationen ist es interessant ein entsprechend stabilisiertes Sonarbild zu empfangen. Nach dem Motto, wenn Ihr Geber nach vorne oder hinten schaut, soll er wissen, dass er genau das gerade tut. Nachfolgend etwas deutlicher in einem Bild dargestellt. 

Raymarine_Geber_AHRS_Stabilisierung